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Vorhofflimmern ist die häufigste Ursache für Schlaganfälle. Regelmäßiges Blutdruck messen hilft, das Schlaganfallrisiko rechtzeitig zu erkennen.

Was ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist eine sehr häufige Form von Herzrhythmusstörungen, bei der das Herz unregelmäßig schlägt. Das Herz besteht aus vier Höhlen, dem linken und rechten Vorhof (Atrien) sowie der linken und rechten Herzkammer (Ventrikel). Im gesunden Herz schlagen die Hohlräume im gleichen Takt.  Durch diesen gleichmäßigen Herzrhythmus pumpt das Herz Blut durch den Körper und versorgt die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Beim Vorhofflimmern führen fehlerhafte elektrische Signale zu einem unregelmäßigen Schlagrhythmus (Arrhythmie). Durch das aufgestaute Blut, schlagen die Vorhöfe unkontrolliert und flimmern und die so wichtige Pumpfunktion des Herzens ist nicht mehr gewährleistet. Das Herz gerät aus dem Takt.

In den meisten Fällen entwickelt sich Vorhofflimmern mit zunehmendem Alter. Meistens tritt es zunächst anfallsartig auf und entwickelt sich manchmal als chronisches Vorhofflimmern und ist selbst mit medizinischen Mitteln nicht dauerhaft zu vermeiden.

Vorhofflattern ist eine tachykarde Rhythmusstörung der Vorhöfe. Die Rhythmusstörung tritt oft paroxysmal, seltener chronisch auf und kann in ein Vorhofflimmern übergehen.

Welche Arten gibt es?

Vorhofflimmern kann von Patient zu Patient unterscheiden. Es einmalig auftreten und von selbst wieder verschwinden oder dauerhaft anhalten. Es kann eine Folge einer Vorerkrankung sein, aber auch als eigene Erkrankung auftreten.

Vorhofflimmern lässt sich drei Arten unterteilen:

  • Einmalige Feststellung
    Oft ist es eine Zufallsdiagnose. Eine Einstufung in die drei Arten lässt sich nicht vornehmen, weil die Dauer der Herzrhythmusstörung nicht bekannt ist.
  • Paroxysmales Vorhofflimmern
    Bei dieser Form dauert die Flimmer-Episode meist bis zu 48 Stunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Herzen bereits Blutgerinnsel gebildet haben, steigt nach dieser Zeit enorm. In manchen Fällen kann diese Art jedoch auch bis zu 7 Tagen dauern.
  • Persistierendes Vorhofflimmern
    Unter dieser Form versteht man Flimmer-Episoden, die länger als 7 Tage andauern oder bei denen eine Kardioversion (Maßnahme zum Wiederherstellen des normalen Herzschlags) oder Medikamente zum Beenden erforderlich ist. Bei einem lang anhaltenden persistierenden Vorhofflimmern besteht das Flimmern länger als 1 Jahr, soll jedoch durch geeignete Therapien wieder in einen normalen Rhythmus gebracht werden.
  • Permanentes Vorhofflimmern
    Diese Art von Vorhofflimmern ist von Arzt und Betroffenem aktzeptiert. Es kann keine therapeutische Maßnahme zur Wiederherstellung des normalen Herzschlags mehr erfolgen. Der Sinusrhythmus bleibt dauerhaft unkontrolliert.

Wer ist betroffen?

Vorhofflimmern ist die am häufigsten dauerhafte Herzrhythmusstörung bei Erwachsenen. In Deutschland sind etwa eine Million Menschen davon betroffen. Meistens sind es ältere – etwa zehn Prozent der über 70-jährigen leiden an Vorhofflimmern, denn das Risiko steigt mit dem Alter. Kindern sind dagegen selten von Vorhofflimmern betroffen. Laut Prognose wird ungefähr jeder vierte über 40 Jahren im Laufe seines Lebens an Vorhofflimmern erkranken. Die Verteilungen unter den Geschlechtern Männern und Frauen ist etwa gleich. Experten schätzen, dass die Zahl der Betroffenen weiterhin stark ansteigen wird. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung.

 

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Ursachen Vorhofflimmern

Bluthochdruck was darf was nicht???Die Ursachen von Vorhofflimmern sind vielfältig und in manchen Fällen auch nicht vollständig geklärt. Nicht immer gibt es eine bestehende Grunderkrankung. Am häufigsten sind Herzrhythmusstörungen jedoch eine Folge von bestehenden Herzerkrankungen.

Folgen von bestehenden Erkrankungen

  • Bestehender Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herzklappen- oder Herzmuskelerkrankungen
  • Koronare Herzkrankheit
  • Gefäßerkrankungen
  • Diabetes
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Schlafapnoe

In den letzten Jahren wurden auch Hinweise auf eine genetische Veranlagung für Vorhofflimmern gefunden.

Risikofaktoren

  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Stress
  • Übergewicht
  • Höheres Alter
  • Vorausgegangener Schlaganfall

Ein unregelmäßiger Schlagrhythmus kann ganz normal seiner oder auch eine kurzfristige Reaktion des Körpers auf Stress. Das Herz findet dann in der Regel wieder von alleine zu seinem normalen Rhythmus.


Symptome Vorhofflimmern

Vorhofflimmern wird oft gar nicht bemerkt und seine Häufigkeit daher wahrscheinlich sogar noch unterschätzt. Viele Betroffene spüren nichts oder können die Signale nicht richtig deuten. Besonders bei dem zu Beginn anfallsartig auftretenden paroxysmalen Vorhofflimmern. Wird das Vorhofflimmern dauerhaft, können die Symptome stärker werden und die Anfällen werden häufiger oder dauern länger an.  Jedoch kann sich der Körper auch auf diesen Zustand einstellen und es ist möglich, dass sich keine ausgeprägten Symptome mehr zeigen. Deshalb ist es möglich, dass eine Rhythmusstörung tatsächlich erst nach einem folgenschweren Schlaganfall diagnostiziert wird.

Mögliche Symptome:

  • Herzstolpern oder Herzrasen
  • Schwindel bis zur Ohnmacht
  • Atemnot oder Kurzatmigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Innere Unruhe oder Angstgefühle
  • Müdigkeit oder Erschöpfung
  • Schwitzen

Abhängig davon, wie schnell das Herz schlägt, sind auch die Beschwerden: Herzrasen oder Brustenge zeigen sich eher bei einem zu schnellen Herzschlag. Bei einem zu langsamen Rhythmus sind die Betroffenen eher von Müdigkeit, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen betroffen.


Diagnose Vorhofflimmern

Wann zum Arzt?

Durch den Weißkittel beim Arzt entsteht bei manchen Menschen ein erhöhter Blutdruck.

Grundsätzlich sollte jeder auf sein Herz achten und einen Arzt aufsuchen, wer spürt, dass das Herz ungewöhnlich schnell oder unregelmäßig schlägt. Auch Anzeichen wie Schwindel, Kurzatmigkeit, innerer Unruhe oder Leistungsschwäche sollten sicherheitshalber in einem Arztgespräch abgeklärt werden. Manchmal wird Vorhofflimmern auch zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung festgestellt. Um einen Schlaganfall zu vermeiden, ist es wichtig, dass mögliches Vorhofflimmern frühzeitig festgestellt wird. Es gibt mittlerweile gute Therapiemöglichkeiten. Scheuen Sie sich nicht, Fragen direkt anzusprechen.

Welche Untersuchungen gibt es?

Der ärztliche Spezialist bei Herzrhythmusstörungen bzw. Vorhofflimmern ist ein Kardiologe. Um eine Diagnose zu treffen, muss geklärt werden,

  • ob es sich um Vorhofflimmern handelt
  • ob Komplikationen zu erwarten sind
  • ob eine Erkrankung besteht
  • welche Therapie angewandt werden soll
  • ob eine Blutgerinnungshemmung nötig ist

Anamnese

  • Dauer und Häufigkeit des Herzrasens
  • Mögliche Auslöser (bestehende Erkrankungen, Alkohol, Schlafmangel)
  • Weitere Beschwerden während des Vorhofflimmerns
  • Bereits erfolgte Therapien
  • Erbliche Vorbelastung

Körperliche Untersuchung

  • Puls und Blutdruckkontrolle
    Zur Bestätigung kann ein EKG (Elektrokardiogramm) durchgeführt werden, um die Herzaktivität aufzuzeichnen und die Rhythmusstörung eindeutig festzustellen.
  • Langzeit-EKG
    Durch ein tragbares Gerät wird die Herzfrequenz über einen längeren Zeitraum kontinuierlich gemessen, um auch nur sporadisch auftretende Rhythmusstörungen feststellen zu können.
  • Belastungs-EKG
    Um die Reaktion des Herzens und des Organismus unter körperlicher Belastung zu überprüfen.
  • Blutuntersuchung
    Durch ein Blutbild können eventuell vorliegende Grunderkrankungen wie z. B. eine Schilddrüsenerkrankung festgestellt werden.
  • Ultraschall
    Zur Beurteilung der Herzstruktur, der Funktion oder Feststellung von eventuell vorliegender Herzklappenfehler.
  • Röntgen
    Durch Röntgenaufnahmen des Oberkörpers können mögliche Lungenerkrankungen festgestellt werden.

Folgen Vorhofflimmern

Im Gegensatz zum gefährlichen Kammerflimmern ist Vorhofflimmern nicht direkt lebensbedrohlich. Durch mögliche Blutgerinnsel drohen jedoch auch hier Gefahren.

Oft geht Vorhofflimmern von einem anfallartigen in ein dauerhaftes Flimmern über und die Pumpleistung des Herzens sinkt. Diese Herzschwäche kann die Lebensqualität der Betroffenen deutlich mindern.

Das Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken, ist abhängig vom Alter und begleitenden Erkrankungen. Ältere Menschen sind weitaus häufiger betroffen. Liegt keine bestehende Herz- oder Grunderkrankung vor, ist das Risiko bei jüngeren Menschen geringer. Je länger die Episoden dauern, desto länger staut sich Blut in den Vorhöfen. Blutgerinnseln können sich bilden. Löst sich ein Blutgerinnsel und gelangt ins Gehirn, kann es Gefäße verschließen und einen Schlaganfall auslösen. Menschen mit Vorhofflimmern haben ein vier- bis fünffach höheres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

Eine möglichst frühzeitige Diagnose zur Schlaganfallprävention ist wichtig! Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30.000 Schlaganfälle. Die Deutsche Herzstiftung rät deshalb, regelmäßig den Puls zu kontrollieren, um frühzeitig einen auffälligen Herzschlag festzustellen und diesen im Arztgespräch abklären zu lassen.


Therapie Vorhofflimmern

Vorhofflimmern wird behandelt, um Beschwerden zu lindern, Folgeerkrankungen zu vermeiden und die Lebenserwartung zu verlängern. Die Möglichkeiten der Therapie hängen ab von der Art und der Dauer des Vorhofflimmers. Je länger die Episoden bestehen, desto schwieriger ist es, einen normalen Herzrhythmus wieder dauerhaft herzustellen.

Bei einer vorliegenden Grunderkrankung als Auslöser der Rhythmusstörungen wird zuerst diese behandelt. Außerdem ist das Ziel, einen normalen Sinusrhythmus wiederherzustellen. Im frühen Stadium des Vorhofflimmerns kann eine medikamentöse Behandlung, ekektrische Kardioversion oder eine Katheterablation angewandt und zum Erfolg führen. Lässt sich der regelmäßige Herzrhythmus nicht wiederherstellen, leidet der Patient an dauerhaftem (persistierendem) Vorhofflimmern. Bei Patienten mit einem zu langsamen Herzschlag, kann ein Herzschrittmacher verordnet werden, der für einen schnelleren und stabilen Rhythmus sorgt.

Zur Schlaganfall-Prävention erfolgt eine Gerinnungshemmung. Eine individuell abgestimmte Therapie ist wichtig, um das Schlaganfallrisiko zu minimieren. Je früher eine Herzrhythmusstörung festgestellt wird, desto besser.

Was kann ich selbst tun?

Eine Familie, die regelmäßig Puls misst.

Achten Sie auf Ihr Herz, indem Sie regelmäßig Ihren Blutdruck und Puls messen. Bemerken Sie einen schnellen oder unregelmäßigen Puls, sollten Sie das mit Ihrem Arzt oder Kardiologen besprechen. Auch Symptome wie Schwindel, Atemnot, Brustschmerzen und Erschöpfung sollten Sie beachten.

Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, möglichst wenig Stress, wenig Alkohol und ein reduziertes Gewicht helfen, den Blutdruck und die Belastung des Herzens zu senken und so Krankheiten zu vermeiden, die Vorhofflimmern auslösen können. Patienten mit Vorhofflimmerns sollten besonders besonnen mit ihrem Körper umgehen und auf die richtige medikamentöse Therapie und eine gesunde Lebensweise achten.

Tipps für einen Akutfall:

  • Hinsetzen, langsam ein- und ausatmen und ein kaltes Glas Wasser trinken, kann helfen
  • Versuchen die Luft anzuhalten kann ebenfalls zur Linderung beitragen
  • Wenn die Beschwerden nicht klingen abklingen oder weitere Symptome hinzukommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen oder ggf. den Notarzt rufen.
  • Um vorbereitet zu sein, können Sie Ihre Papieren, den Medikamentenpass sowie eine Notfallnummer eines Angehörigen griffbereit legen

Welches Blutdruckmessgerät bei Vorhofflimmern?

Bei der oszillometrischen Messung werden alle Schwingungen von einem elektronischen Drucksensor erfasst. Durch eine errechnete Hüllkurve ermittelt der Algorithmus die Blutdruckwerte. Hierfür ist eine konstante Pulswelle zwingend notwendig um zuverlässige Werte zu errechnen. Herzrhythmusstörungen können eine Messung verfälschen.

Als vollautomatisches Blutdruckmessgerät misst visomat double comfort die Werte nach der Korotkow-Methode. Das in die Manschette integrierte Mikrofon hört wie bei der Messung mit dem Stethoskop die Verwirbelungsgeräusche in der Arterie. Systole und Diastole werden erkannt und nicht errechnet, was zu präziseren Ergebnissen führt. Herzrythmusstörungen haben daher keine Auswirkungen auf das Messergebnis. visomat double comfort wurde außerdem speziell für Diabetiker an der Medizinische Fakultät Carl Carus der Technischen Universität Dresden klinisch geprüft.

 

Welche Ernährung bei Vorhofflimmern?

Ausgewogene, gesunde Ernährung ist wichtig.

Eine gesunde Ernährung ist wichtig. Auch bei uns ist eine gesunde Mittelmeerküche empfehlenswert.

  • Pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren sind gesund. Butter kann dagegen eher eine Gefäßverengung begünstigen.
  • Auch Fisch liefert viele ungesättigte Fettsäuren, besonders Omega 3 Fettsäuren. Rotes Fleisch sollte nur in Maßen verzehrt werden, denn es kann Herzkreislauf-Erkrankungen begünstigen.
  • Obst und Gemüse sind ein wichtiger Vitamin- und Ballaststoff-Lieferant und sind gut für die Verdauung und den Cholesterinspiegel. Auch Knoblauch und frische Kräuter sind gesund. Auf hohen Salzkonsum sollte dagegen verzichtet werden.
  • Als Energiequelle für unseren Körper dienen die Kohlehydrate aus Nudeln, Reis und Brot. Auf diese sollten Sie nicht verzichten.
  • Mäßiger Alkoholgenuss verursacht bei Patienten mit Vorhofflimmern in der Regel keine Probleme. Alkoholexzesse und übermäßiger Genuss sollten aber vermieden werden.
  • Genussmittel wie starken Tee oder Kaffee bzw. koffeinhaltige Getränke sollten nur begrenzt konsumiert werden, denn ein übermäßiger Genuss kann den Blutdruck und die Herzfrequenz steigen lassen.

Welcher Sport bei Vorhofflimmern?

Regelmäßiges Radfahren trägt dazu bei, den Blutdruck zu senken.

Bewegung ist grundsätzlich gut für unser Herzkreislaufsystem, auch im fortgeschrittenen Alter. Neben der positiven Auswirkung auf die Blutdruck- und Blutfettwerte kann dadurch auch das Schlaganfallrisiko gesenkt werden. Aber ist Sport auch bei bestehendem Vorhofflimmern sinnvoll?

Moderate Bewegung ist in der Regel für alle gut und wichtig, um den Biorhythmus zu regulieren. Sie schützt vor Herzerkrankungen, kann den Blutdruck senken, sorgt für einen guten Schlaf, hebt die Stimmung und ist wichtig für unsere Gewichtskontrolle. Das richtige Maß zu finden, ist jedoch von Fall zu Fall verschieden. Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, welche sportliche Betätigung für Sie in Frage kommt.


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