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Das Bild zeigt eine übersichtliche Wochen-Tablettenbox mit zahlreichen Medikamenten, die auch niedrigen Blutdruck verursachen können

Niedriger Blutdruck kann verschiedene Ursachen haben. Abhängig von der Ursache, tritt der niedrige Blutdruck (Hypotonie) entweder dauerhaft oder in bestimmten Situationen auf: bei langem Stehen oder nach Lagenwechsel (orthostatische Dysregulation), nach dem Essen (postprandiale Hypotonie) oder während der Schwangerschaft.

Sie sind auf der Suche nach den Ursachen für niedrigen Blutdruck? Dann sind Sie hier richtig. In diesem Artikel erfahren Sie die wichtigsten Ursachen für niedrigen Blutdruck und damit verbundene Kreislaufprobleme.

Welche Ursachen hat niedriger Blutdruck?

Es gibt mehrere Arten von niedrigem Blutdruck, die auf verschiedene Ursachen zurückgehen. Im Allgemeinen ist der Blutdruck kein starrer Wert, sondern schwankt und kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern. Unser Blutdruck ist abhängig von der Uhrzeit, Körperposition, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Ernährung, dem Atemrhythmus, der Situation und von Medikamenten.

Sie haben niedrigen Blutdruck, fühlen sich damit aber wohl und haben keine Beschwerden? Prima, so können Sie gesund ins Alter starten.

Oft geht der niedrige Blutdruck jedoch mit Beschwerden und Kreislaufproblemen einher. Wenn Sie unter ihrem niedrigen Blutdruck leiden, bietet Ihnen dieser Artikel Informationen zu Ursachen und Lösungen.

Welche Symptome hat niedriger Blutdruck? Typische Symptome sind Schwindel, Augenflimmern, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Müdigkeit, Schweißausbrüche und Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht. In unserem Beitrag Niedriger Blutdruck Symptome erfahren Sie mehr zu den Symptomen.

Ursachen für Blutdruckabfall nach dem Essen

Wenn Ihnen nach dem Essen schwindlig ist, sie benommen oder gar ohnmächtig werden, so sind Sie vermutlich von postprandialer Hypotonie betroffen. Niedriger Blutdruck nach den Mahlzeiten (Postprandiale Hypotonie) wird oft von einer Störung des vegetativen Nervensystems oder durch hohes Gefäßalter und damit unflexible Gefäße verursacht.

Folgende Krankheiten tragen zu postprandialer Hypotonie bei:

  • Parkinson
  • Multisystematrophie (Shy-Drager-Syndrom)
  • Diabetes
  • Arteriosklerose (Versteifung der Arterien)

Nach dem Essen benötigen Magen und Darm eine große Menge sauerstoffreiches Blut, um die Nahrung richtig zu verarbeiten. Bei jüngeren Menschen ohne Vorerkrankung beschleunigt das vegetative Nervensystem augenblicklich die Herzfrequenz und verengt die Blutgefäße in den anderen Körperteilen. Durch diesen Ausgleich bleibt der Blutdruck stabil. Bei ungefähr einem Drittel der älteren Menschen ist dieser Blutdruck-Mechanismus gestört oder außer Kraft gesetzt. Niedriger Blutdruck, Sauerstoffmangel im Gehirn und damit Schwindelgefühle und Ohnmacht sind die Folge.

Auch Patienten, die unter Bluthochdruck leiden, können betroffen sein. Denn die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten vor dem Essen verstärkt den Blutdruckabfall und eine bestehende Arterienverkalkung erschwert das Engstellen der Gefäße. Meistens ordnet der Arzt dann eine andere Medikamentendosis an und verschiebt den Einnahmezeitpunkt.

Das bekannte Sprichwort „Nach dem Essen sollst Du ruhen oder 1000 Schritte tun“ kann bei niedrigem Blutdruck nach den Mahlzeiten tatsächlich helfen. Teilt man die Mahlzeit in kleine, kohlehydratarme Zwischenmahlzeiten ein, so können die Blutdruckwerte ebenfalls stabil bleiben. Welche Lösung bei Ihrem Problem ratsamer ist, sollten Sie auf jeden Fall mit ihrem Arzt besprechen.

Ursachen für Blutdruckabfall nach dem Aufstehen

Wird Ihnen nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen sowie beim Bücken schwindelig, so kann eine orthostatische Dysregulation dahinterstecken. Beim abrupten Aufstehen versackt das Blut in den Beinen bevor das vegetative Nervensystem mit Ausgleichsmechanismen auf den Blutdruckabfall reagieren kann. Da dem Herz nun zu wenig sauerstoffarmes Blut zur Verfügung steht, kann es den Körper und das Gehirn nicht ausreichend mit Blut versorgen.

Die orthostatische Dysregulation oder orthostatische Hypotonie tritt häufig bei jungen Frauen, älteren Menschen, Diabetikern und Menschen mit ausgeprägten Krampfadern auf. Sie kann permanent, aber auch tage- oder phasenweise während einer Schwangerschaft, bei Hitze, Herzproblemen oder neurologischen Störungen auftreten. Auch Präparate wie falsch dosierte Diuretika gegen hohen Blutdruck können die Ursache sein. Diese Form der Hypotonie kann, wie jede Form der Hypotonie, mit Übelkeit, Schwindelgefühl und Ohrensausen einhergehen.

Ob Sie an einer orthostatischen oder einer arteriellen Hypotonie leiden, stellt Ihr Arzt mit dem Schellong-Test oder einer Untersuchung auf dem Kipptisch fest. Er kann dabei auch erkennen, ob eine sympathikotone orthostatische Hypotonie, eine asympathikotonen orthostatischen Hypotonie oder ein posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS) vorliegt.

Tabelle zum Unterscheiden von sympathikoner und asympathikoner Hypotonie.

Niedrigen Blutdruck nach dem Aufstehen (orthostatische Hypotonie) gibt es in mehreren Ausprägungen.

Meistens hilft es, dem vegetativen Nervensystem etwas Zeit zu geben – sich also langsam aufzurichten und vor dem Aufstehen ein wenig auf der Bettkannte sitzen zu bleiben. Mit Wechselduschen können Sie Ihr Gefäßsystem trainieren, sodass es mit der Zeit schneller reagieren kann.

Ursachen für dauerhaft niedrige Blutdruckwerte

Dauerhaft niedriger Blutdruck (arterielle Hypotonie) kann folgende Ursachen haben:

HerzerkrankungenHerzkreislauferkrankungen können Ursachen sein. Bedingt durch eine Herzmuskelschwäche, z. B. nach einem Herzinfarkt, lange bestehendem Bluthochdruck oder nach Herzmuskelerkrankungen, arbeitet das Herz ineffektiv und das Blut kann nicht mehr mit genug Kraft in unserem Kreislauf transportiert werden.
HerzklappenfehlerAuch ein Herzklappenfehler kann die Ursache für eine arterielle Hypotonie sein. Ist der diastolische Blutdruck zu niedrig, kann eine Aortenklappeninsuffizienz vorliegen. Durch die durchlässige Aortenklappe fließt Blut zurück in das Herz und der untere diastolische Blutdruckwert sinkt.
Unterfunktion der Schilddrüse oder NebenniereHormonstörungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Erkrankung der Nebennieren können ebenfalls auf den Blutdruck Einfluss nehmen. Durch die Hormone wird der Salzhaushalt reguliert und damit der Flüssigkeitshaushalt und der Blutdruck unseres Körpers beeinflusst.
VenenschwächeBei Krampfadern kann das Blut in den Venen nicht mehr richtig fließen und staut sich insbesondere im Stehen in den Beinen. Durch diesen Blutstau sind die anderen Gefäße und das Herz nicht ausreichend versorgt und der Blutdruck fällt ab.
Neurologische ErkrankungenAuch Nervenerkrankungen, wie zum Beispiel diabetische Neuropathie können die Ursache für Hypotonie sein – meist für die orthostatische Hypotonie.
MedikamenteEin sehr starker Abfall der Blutdruckwerte kann auch durch Medikamenteneinnahme verursacht werden. Insbesondere bei blutdrucksenkenden Mitteln kann dieser Effekt zu Beginn der Behandlung auftreten. Auch verschiedene Psychopharmaka können der Grund für niedrigen Blutdruck sein.

Gründe für Hypotonie können außerdem auch Infektionskrankheiten oder Salzmangel sein.

Zu niedriger Blutdruck: Krankheiten als Ursache

Sekundär niedriger Blutdruck wird durch eine Grunderkrankung oder Störung verursacht:

  • Anhaltender Durchfall und Erbrechen führen zu Flüssigkeitsmangel und zu wenig Natrium im Blut (Hyponatriämie).
  • Hormonelle Störungen wie eine Schilddrüsenüberfrunktion oder eine Fehlfunktion der Nebennierenrinde oder des Hypophysevorderlappens (Simmonds-Krankheit) können den Blutdruck senken.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Herzrhythmusstörungen können niedrigen Blutdruck verursachen.
  • Diabetes, Multisystematrophie, Parkinson und andere Störungen des vegetativen Nervensystems oder der Gefäße führen zu postprandialer oder orthostatischer Hypotonie.

Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft: Ursachen

Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft kann die hormonelle Umstellung als Ursache haben. Während der Schwangerschaft weiten sich die Gefäße. Das hat einen sinkenden Blutdruck und einen steigenden Puls zur Folge. Es kommt jedoch auch vor, dass das Baby wichtige Blutgefäße zusammendrückt und dadurch Stauungen und Minderversorgung des Herzens auslöst. Daran kann sich der Körper aber gewöhnen und den niedrigen Blutdruck mit der Zeit ausgleichen.
Viele werdende Mütter fühlen sich während der Schwangerschaft müde, haben Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Herzklopfen.

Seelische Ursachen für niedrigen Blutdruck?

Die seelische Verfassung eines Menschen kann sich auf den Blutdruck auswirken. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Stress und hohem Blutdruck leichter nachzuweisen als der zwischen seelischen Spannungen und niedrigem Blutdruck. Ein Zusammenhang zwischen Depression und niedrigem Blutdruck ist nachweisbar, es ist jedoch unklar, welches Problem die Ursache und welches die Folge ist.1

Ursache niedriger Blutdruck bei Frauen

Besonders schlanke, zierliche Frauen sind häufig von niedrigem Blutdruck betroffen – das hat mehrere Ursachen. Einerseits verlieren Frauen durch die Periode jeden Monat Blut. Das geringere Blutvolumen hat einen Druckabfall in den Gefäßen und Beschwerden wie Schwindel und Kopfschmerzen zur Folge. Besonders während der Pubertät kommt es aufgrund der hormonellen Schwankungen, schnellen Wachstums und der körperlichen Umstellung bei Mädchen besonders häufig zu niedrigem Blutdruck, dauerhafter Müdigkeit und Ohnmachtsanfällen.

In den Wechseljahren kommt es wiederum zu Blutdruckschwankungen. Während in dieser Phase hoher Blutdruck vorherrscht, tritt phasenweise auch niedriger Blutdruck auf. Meistens kann diesem Blutniederdruck mit Hausmitteln wie Süßholzwurzel und Wechselduschen begegnet werden.

Gründe für Blutniederdruck im Alter

Im Alter gehört schlecht eingestellter Bluthochdruck zu den häufigsten Ursachen für niedrigen Blutdruck. Aber auch die orthostatische Hypotonie tritt im Alter häufiger auf. Nach dem Aufstehen sackt ungefähr ein halber Liter Blut in die Beine und kann durch die steifen Gefäße nicht schnell genug zurücktransportiert werden. Während junge Menschen die Lageveränderung noch gut verkraften, kommt es beim Positionswechsel im Alter vermehrt zu Ohnmachtsanfällen und damit verbundenen Stürzen. Da die Knochen im Alter schneller brechen, ist dies besonders gefährlich.


Niedriger Blutdruck und Pulswerte

Unter Umständen lässt sich an der Kombination von niedrigem Blutdruck und entsprechenden Pulswerten ablesen, ob es sich um eine behandlungsbedürftige Hypotonie oder eine harmlose Blutdrucksenkung handelt.

Ursache: Niedriger Blutdruck niedriger Puls

Grundsätzlich sind niedrige Pulswerte nichts Unnatürliches. Während des Schlafens senkt der Körper die Herzfrequenz automatisch ab. Auch Leistungssportler haben durch das regelmäßige Training ein gestärktes Herzkreislauf-System mit einem niedrigeren Blutdruck und Puls.

Liegt jedoch kein sportliches Training vor und der Herzschlag verlangsamt sich dennoch, sollte dies untersucht werden. Möglicherweise handelt es sich um eine Bradykardie. In diesem Fall verringert sich die Blutzirkulation und die Sauerstoffversorgung. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit des Körpers. Erkrankungen des Herzens, eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Stoffwechselerkrankung könnten die Ursache sein.

Ursache: Niedriger Blutdruck hoher Puls

Bei einem sehr niedrigen Blutdruck kommt es oft zu einem hohen Puls. Denn das Herz versucht, den Durchblutungsmangel auszugleichen und beschleunigt den Herzschlag. Das Blut wird dann zwar weiterhin mit wenig Druck, aber dafür mit einer hohen Geschwindigkeit durch den Körper gepumpt, um die Versorgung der Organe sicher zu stellen. Ein hoher Puls ist also typisch und sorgt für eine Kreislaufstabilisierung. Er muss in der Regel nicht behandelt werden.

Diastolischer Wert zu niedrig

Liegt der diastolische Blutdruckwert unter 60 mmHg, so kann das unbedenkliche, aber auch behandlungsbedürftige Gründe haben:

  • Hypotonie
  • Krampfadern
  • Herzschwäche
  • Herzklappenfehler, besonders bei einer Aortenklappeninsuffizienz
  • orthostatische Dysregulation
  • Medikamente, z.B. bei der Behandlung einer isolierten systolischen Hypotonie
  • Schwangerschaft, vor allem beim Liegen auf dem Rücken
Der diastolische Wert ist auf Blutdruckmessgeräten mit digitaler Anzeige immer der untere Blutdruckwert. Der diastolische Blutdruck wird gemessen, wenn die Herzkammern sich öffnen und Blut in die Kammern fließt. Er sollte immer tiefer als der obere, systolische Wert sein.

Zu niedriger Blutdruck?

Von niedrigem Blutdruck oder Hypotonie spricht man bei Werten von unter 100 zu 60 mmHg bei Frauen sowie unter 110 zu 70 mmHg bei Männern. Betroffen sind meist jüngere, schlanke Frauen, die erblich bedingt an primärer Hypotonie leiden. Bei ausgeprägten Beschwerden sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden, um eine eventuell vorliegende sekundäre Hypotonie auszuschießen.

Regelmäßiges Blutdruck messen hilft, festzustellen, ob ein niedriger Blutdruck besteht.

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Wann ist niedriger Blutdruck gefährlich?

Niedriger Blutdruck ist im Vergleich zu hohem Blutdruck selten gefährlich. Im Gegenteil: Ein geringer Druck in den Blutgefäßen wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. Sinkt der Blutdruck jedoch sehr stark, kann auch eine Hypotonie bedrohlich werden und zu ernsten Kreislaufproblemen und Ohnmachtsanfällen führen.

Gefährliche Hypotonie in der Schwangerschaft

Normalerweise sollten sich die Werte nach den ersten Monaten der Schwangerschaft wieder einpendeln. Sinken die Blutdruckwerte jedoch zu stark ab, kann die Versorgung des Mutterkuchens nicht mehr ausreichend genug sein und das Ungeborene unterversorgt werden. Regelmäßige Blutdruckmessung hilft, die Werte immer im Auge zu behalten und gegebenenfalls den Frauenarzt oder die Hebamme zu informieren.

Niedrige Blutdruckwerte bei älteren Menschen

Besonders bei älteren Menschen sind die Gefäße oft verengt. Bei sehr niedrigem Blutdruck können die Organe möglicherweise nicht ausreichend durchblutet und versorgt werden. Zudem führt das Aufstehen und längeres Stehen häufig zu Schwindel und Bewusstlosigkeit. So kann es zu einem Sturz kommen. Senioren erleiden oft Knochenbrüche oder andere Komplikationen als Folge des niedrigen Blutdrucks.


Maßnahmen bei Hypotonie?

Gegen niedrigen Blutdruck muss man nicht unbedingt etwas tun – aber eine Linderung der Beschwerden und Symptome ist mit Medikamenten und/oder Hausmitteln möglich.

Besprechen Sie in unbedingt geplante Hausmittel und Maßnahmen vorher mit Ihrem Arzt, und klären Sie ob diese in Ihrem Fall geeignet sind. Auch eine eventuell zugrunde liegende Erkrankung muss vor einer Therapie ausgeschlossen und gegebenenfalls behandelt werden.

Niedriger Blutdruck Hausmittel

Viele Empfehlungen bei niedrigem Blutdruck klingen sehr einfach, erzielen jedoch ein sehr gutes Ergebnis. Sollten Beschwerden wie Kreislaufprobleme und Schwindelanfälle trotz der folgenden Empfehlungen nicht besser werden, ist möglicherweise doch eine medikamentöse Therapie ratsam.

Tipps, die das Herzkreislaufsystem ankurbeln und den Blutdruck erhöhen können:

  • Wechselduschen: Morgens abwechselnd kalt und warm duschen (mit kaltem Wasser abschließen)
  • Bürstenmassage von außen bis hin zum Herzen regen die Durchblutung an
  • Viel trinken (Obstsäfte, Früchtetee und Mineralwasser)
  • Koffeinhaltige Getränke (helfen nur akut)
  • Süßholzwurzel und Lakritz enthalten Glycyrrhizin. Das steigert den Blutdruck.
  • Mehr Kochsalz im Essen
  • Regelmäßiger Ausdauersport (Schwimmen, Radfahren, Wandern, Gymnastik)
  • Stress vermeiden
  • Stützstrümpfe
  • Orthostatische Hypotonie: Langsam aufstehen hilft gegen Schwindelgefühle. Von einer liegenden Position am besten erst einmal hinsetzen, kurz warten und dann langsam aufstehen.
  • Orthostase-Syndrom: Alpha-Adrenorezeptor-Agonisten (diese werden jedoch oft nur in schwerwiegenden Fällen eingesetzt).

Medikamente niedriger Blutdruck

Meist sind bei niedrigem Blutdruck keine Präparate nötig. Sollten die Beschwerden jedoch sehr gravierend sein, ist dann in manchen Fällen doch eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Ihrem Arzt stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung:

  • Sympathomimetika stimulieren die Erregungsfähigkeit der Nerven
  • Mineralkortikoide unterstützen die Regulierung des Blutdrucks
  • Ergotamin bzw. Ergotaminabkömmlinge verengen Blutgefäße im Gehirn und können bei Migräne und Kopfschmerzen helfen.
  • Orthostase-Syndrom: Alpha-Adrenorezeptor-Agonisten (diese werden jedoch oft nur in schwerwiegenden Fällen eingesetzt)

Quellen:
1Joung, K. et al.: Association of low blood pressure with suicidal ideation: a cross-sectional study of 10,708 adults with normal or low blood pressure in Korea. BMC Public HealthBMC series. 18. 2018. https://doi.org/10.1186/s12889-018-5106-5


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